Fastenwandern

Das Konzept: Der rote Faden deines Fastentages

Um dir den Einstieg so leicht und sicher wie möglich zu machen, folgt jede unserer Fastenwochen einem bewährten, strukturierten Tagesablauf. Das gibt dir Halt und lässt dich die Kraft des Verzichts ganz unbeschwert erleben.

  • Die Verpflegung über den Tag: Morgens nehmen wir frische Kräutertees zu uns, die wir auch für die Wanderungen mitnehmen können. Unterwegs gibt es frisch gepresste Säfte oder reines Wasser. Abends wird beim Fastenwandern nach Buchinger zusätzlich eine frisch zubereitete Gemüsebrühe gereicht.

  • Die Wanderungen: Die Strecken sind zwischen 12 und 16 Kilometer lang. Unterwegs gibt es immer wieder flexible Ausstiegsmöglichkeiten, sodass du dich ganz nach deinem eigenen Wohlbefinden bewegen kannst.

  • Der Tagesausklang: Nach der Rückkehr unterhalten wir uns über verschiedene gesundheitsfördernde Themen, hören informative Vorträge (unter anderem zu Forschungsergebnissen, den Abläufen im Körper, dem Fastenbrechen und dem Nahrungsaufbau) oder sitzen einfach gemütlich zusammen.

Blick hinter die Kulissen: Du möchtest sehen, wie eine Fastenwoche abläuft?
Die ganze Fastenwoche Tag für Tag – neun Videos auf YouTube

 

Unsere zwei Fastenwege im direkten Vergleich

Damit du genau die Auszeit findest, die zu dir passt, bieten wir dir zwei unterschiedliche Herangehensweisen an. Beide Konzepte werden von uns professionell begleitet, unterscheiden sich jedoch in ihrer Intensität und dem Rahmen:

Fasten nach Buchinger – Stationär im Hotel mit Komfort

Das Buchingerfasten ist der ideale Einstieg und perfekt für alle, die feste Strukturen und Komfort schätzen.

  • Die Verpflegung: Du nimmst flüssige Nahrung in Form von vitaminreichen, frisch gepressten Obst- und Gemüsesäften sowie frisch zubereiteten Gemüsebrühen zu dir. Ein Teelöffel Dattelsirup oder Honig liefert bei Bedarf schnelle Energie für die Wanderungen.

  • Die Unterbringung: Wir wohnen fest in einem komfortablen Hotel (die meisten verfügen über eine hauseigene Sauna).

  • Die Wanderungen: Wir starten täglich zu sternförmigen Wanderungen (12 bis 16 km) in die Umgebung und kehren abends immer in die gewohnte, gemütliche Umgebung unseres Hotels zurück. 
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Wasserfasten – Die pure Erfahrung 

Das Wasserfasten ist die intensivste Form des Verzichts und richtet sich an Puristen und Abenteurer, die eine tiefe, transformative Erfahrung suchen.

  • Die Verpflegung: Hier wird komplett auf kalorienhaltige Säfte oder Honig verzichtet. Die Ernährung besteht ausschließlich aus reinem Wasser und ungesüßten Kräutertees. Der Körper schaltet hierbei besonders tief in den Zustand der Autophagie (Zellreinigung). Das schädliche Leberfett wird abgebaut.

  • Mentale Begleitung: Neben der körperlichen Herausforderung bereichern tägliche Schweigezeiten (ca. 30 Minuten beim Wandern im Abstand zueinander) sowie gezielte geistige und meditative Impulse den Weg, um die eigenen Gedanken zu ordnen.
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Weitere Fastenformen im Überblick

Neben Buchinger- und Wasserfasten stellen wir dir auf eigenen Seiten noch drei weitere Fastenformen vor, die sich vor allem als Ergänzung oder für die Zeit zu Hause eignen:

  • Basenfasten – eine sanfte Option für die Aufbautage nach der Fastenwanderwoche, bei der ausschließlich basenbildende Lebensmittel gegessen werden.
  • Scheinfasten (Fasting Mimicking Diet) – fünf Tage bewusst reduzierte, pflanzliche Ernährung, die den Körper in einen fastenähnlichen Zustand versetzt, ohne ganz auf feste Nahrung zu verzichten.
  • Intervallfasten – ein regelmäßiger Wechsel zwischen Ess- und Fastenfenstern, der sich gut eignet, um das erreichte Wohlgefühl und Gewicht im Alltag zu halten.

Einblick aus der Praxis: Das sagen unsere Teilnehmer

Wie bewegend und nachhaltig sich diese Auszeit anfühlt, beschreibt Mariele S. aus Olpe, die seit vielen Jahren regelmäßig Fastenwanderwochen absolviert:

„Das Fastenwandern ist meine jährliche Regenerations- und Gesundheitstablette für Körper, Geist und Seele. Ausgestattet mit reichlich Flüssigkeit geht es nach dem Teefrühstück los, und zwar bei jedem Wetter. Unterwegs gibt es an geeigneten Stellen spirituelle Impulse, und in der Gruppe ergeben sich wunderbare Gespräche. Jeden Tag schweigen wir außerdem für etwa 30 Minuten – diese Stille hat eine besonders heilsame Wirkung auf die eigenen Gedanken.

Nach der Wanderung gönnt man sich eine verdiente Ruhezeit (zum Beispiel mit einem Leberwickel), bevor abends die Fastenbrühe gereicht wird. Vorträge und Angebote wie Meditation, Gymnastik, Spiele oder Singen runden den Tag harmonisch ab.

Die nun folgende Aufbauphase zu Hause ist Wohlgefühl und Genuss pur: die Freude auf das Essen ist riesig, der Geschmack intensiver, die Gelenke sind beweglicher, Entzündungen geringer und die Gedanken klarer und positiv. Es ist Entschleunigung und ein echtes Erlebnis!“